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Nägel richtig buffern mit dem Polierblock

Nägel buffern: so gehst du richtig vor

Gepflegte und glänzende Nägel sind ein echter Hingucker, und für die richtige Nagelpflege sind das Nägel buffern und das Feilen unerlässlich. Egal, ob du Naturnägel, Gel- oder Acrylnägel hast: Das Kürzen, Glätten, Polieren und Abrunden sorgen für ein gepflegtes Erscheinungsbild. In den letzten Jahren wird der Nagelbuffer neben herkömmlichen Feilen immer beliebter, denn die gepolsterte Oberfläche weist unterschiedliche Körnungen auf, mit denen jeder Fingernagel beim Nägel buffern behandelt werden kann. In diesem Artikel erfährst du, was ein Nagelbuffer genau ist, worauf du beim Kauf achten solltest, welche Körnung wofür geeignet ist und wie du Schritt für Schritt vorgehst.

Eine glatte, glänzende Nageloberfläche steht und fällt mit dem richtigen Werkzeug. Wenn du regelmäßig mit Buffer und Polierfeilen arbeitest, kennst du den Effekt: Aus stumpfen, rilligen Nägeln wird in wenigen Zügen eine gepflegte Oberfläche. Mit der passenden Körnung, etwas Geduld und einer pflegenden Behandlung mit Nagelöl zum Abschluss holst du das Beste aus deinen Naturnägeln heraus, ganz ohne Nagellack.

★★★★★Technik-Tipp

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Erst mit der Feile in Form bringen, dann mit feiner Körnung glätten und polieren, zum Schluss ein Tropfen Nagelöl für den natürlichen Glanz.

Mara S.

Mara S.

Redaktion Technik & Produktwissen

Arbeite immer mit wenig Druck und lass die Körnung die Arbeit machen. So bleibt dein Naturnagel stark und wird trotzdem schön glatt.

Das brauchst du zum Buffern

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Was ist ein Nagelbuffer?

Der Nagelbuffer ist eine gepolsterte Feile, die an der Oberfläche unterschiedliche Körnungen aufweist. Je nach Körnung kannst du deinen Nagel entweder kürzen, abrunden, glätten oder polieren. Der sogenannte Schleif- oder Polierblock liegt nicht nur bequem in der Hand, die Körnungen befinden sich an allen Seiten und weisen unterschiedliche Ausprägungen auf. So kannst du einen Nagelbuffer für jeden Zweck einsetzen, statt zahlreiche Feilen zu kaufen.

Damit die Körnung für jeden Zweck gezielt eingesetzt werden kann, sind die Seiten des Nagelbuffers meist mit unterschiedlichen Farben und Zahlen versehen. So geht bei der nächsten Maniküre nichts schief: Du erkennst auf einen Blick, welche Seite du für welchen Arbeitsschritt nutzt.

Polierblock mit verschiedenen Körnungen
Polierblock mit mehreren Körnungen.

Worauf solltest du beim Nägel buffern achten?

Damit du deine Fingernägel nach Wunsch buffern kannst, solltest du einen Nagelbuffer mit der richtigen Körnung wählen. Die Körnung wird in Grit angegeben: Je höher die Zahl, desto feiner ist die Körnung. Je niedriger die Zahl, desto grober. Eine niedrige Körnung trägt also Material ab und kürzt, eine hohe Körnung glättet und poliert nur noch die Oberfläche.

Für deinen Naturnagel solltest du eher zu hohen, feinen Körnungen greifen, denn grobe Buffer tragen schnell zu viel Substanz ab und können den Nagel schwächen. Achte außerdem auf eine saubere, hygienische Arbeitsweise und tausche stark abgenutzte Buffer rechtzeitig aus, da sich abgeschliffene Körnung mit der Zeit verbraucht.

Der Unterschied zwischen Nägel buffern und feilen

Nagelfeilen weisen einen Kern auf, der das Feilergebnis beeinflusst. Je härter der Kern ist, desto mehr Druck kannst du beim Feilen auf deinem Nagel aufbringen. Wenn du niedrige Körnungen mit einem harten Kern kombinierst, kürzt du deine Fingernägel mit geringem Aufwand und bringst sie in Form.

Geht es darum, deinem Fingernagel den nötigen Feinschliff und Glanz zu verleihen, solltest du auf das Nägel buffern zurückgreifen. Der weiche und flexible Kern eines Nagelbuffers wird mit hohen Körnungen kombiniert. Durch den weichen Kern wird die Kraft auf den ganzen Fingernagel übertragen und zugleich abgefedert. Das Buffern ist aufgrund der hohen Körnung ideal, wenn es ums Glätten und Polieren deiner Fingernägel geht. Mit dem richtigen Nagelbuffer sorgst du für einen Glanz, der sich sehen lassen kann, und glänzende Nägel brauchen keinen Nagellack.

Den Buffer sanft über den Nagel führen
Den Buffer sanft über den Nagel führen.

Welche Körnung wofür? Der Grit-Überblick

Je nachdem, welche Ergebnisse du bei der Nagelpflege erzielen willst, solltest du dich für die passende Körnung entscheiden. Diese Übersicht hilft dir bei der Wahl:

  • 100 Grit: Für grobes Vorarbeiten und Formen geeignet. Modellagen, hartnäckige Unebenheiten und harte Linien lassen sich mit dieser Körnung in Form bringen. Buffere allerdings nicht bei frischen Acrylnägeln.
  • 180 Grit: Buffer mit dieser Körnung sind weich und flexibel. Bei frischen Gelmodellagen, die noch keine Unebenheiten aufweisen, ist diese Körnung ideal. Wenn du deinen Fingernagel mit einem 180-Grit-Buffer behandelst, hält der Top Coat am besten.
  • 240 Grit: Wenn du deinen Naturnagel glätten, mattieren und abrunden willst, ist der 240-Grit-Buffer die beste Wahl. Um bei Gel und Acryl eine gute Haftung auf dem Naturnagel herzustellen, solltest du stets auf dieses Utensil setzen. Arbeite trotz der hohen Körnung vorsichtig, denn bei zu viel Druck kann es rasch zu einer Überfeilung kommen.
  • 2400 bis 12000 Grit: Natur- und Kunstnägel lassen sich mit dieser feinen Körnung beim Buffern auf Hochglanz bringen. Du kannst leichte Rillen glätten und für eine schöne Oberfläche sorgen. Der Nagel wird danach so glatt, dass Nagellack allerdings nicht mehr gut haftet.

Um deinen Naturnagel zu schützen, solltest du immer mit der feinstmöglichen Körnung vorgehen, die für deinen Zweck ausreicht, um Verletzungen zu vermeiden. Bei Gel- und Acrylnägeln wendest du Nagelbuffer mit einer niedrigeren Körnung an, damit sich das Material problemlos in Form bringen lässt.

So buffern du deine Nägel richtig Schritt für Schritt

Mit einer festen Reihenfolge gelingt dir ein sauberes, glänzendes Ergebnis. Arbeite ruhig und mit wenig Druck, dann schonst du deinen Naturnagel und vermeidest eine Überfeilung.

  1. Feilvorgang: Kürze deine Fingernägel zunächst mit einer Schere oder einem Nagelknipser und bringe sie mit der Feile in Form. Runde die Ecken ab und bewege das Werkzeug von außen nach innen, um die perfekte Form zu erzielen. So verhinderst du auch das Absplittern des Nagels.
  2. Glättvorgang: Gehe in einem ersten Schritt mit etwa 400 Grit vor, um Verfärbungen und Unebenheiten zu beseitigen. Übe nur geringen Druck aus und bewege den Buffer sanft in der sogenannten X-Form von links nach rechts über das Nagelbett, damit du auch die Ränder erreichst.
  3. Ebnen: Für den nächsten Schritt wendest du etwa 1000 Grit an. Vor allem bei einer schlichten Maniküre ist dies oft der letzte Schritt: Der Nagel wirkt gepflegt, glänzt aber nicht zu stark. Rege die Oberfläche mit gleichmäßigen Vor- und Rückwärtsbewegungen an.
  4. Poliervorgang: Wenn du auf Nagellack verzichten willst, gehst du im letzten Schritt mit 2400 bis 12000 Grit vor. Gleite sanft über die Nageloberfläche, und du wirst über das glanzvolle Ergebnis staunen.
  5. Pflege zum Abschluss: Massiere zum Schluss etwas Nagelöl in Nagel und Nagelhaut ein. Das spendet Feuchtigkeit, beruhigt die Oberfläche nach dem Buffern und betont den natürlichen Glanz.

Wiederhole das Buffern nicht zu oft, idealerweise nur alle paar Wochen, damit dein Naturnagel zwischendurch stark bleibt. Wer regelmäßig poliert, sollte dem Nagel mit Pflege genug Erholung gönnen.

Diese Vorteile bringt das Buffern mit sich

Nagelbuffer finden ihren Einsatz vor allem in Nagelstudios, aber auch zu Hause erzielen diese besonderen Feilen tolle Ergebnisse. Der große Vorteil besteht darin, dass du unterschiedliche Körnungen auf einem Werkzeug vorfindest. Außerdem kannst du Rillen und Unebenheiten mit geringem Aufwand glätten und so für ein beeindruckendes Ergebnis sorgen. Je nach Körnung lassen sich die Buffer auch zum Feilen und Kürzen deiner Fingernägel verwenden. Glänzende Nägel sind so ganz einfach selbst gemacht.

Die richtige Ausrüstung zum Buffern

Mit dem passenden Werkzeug macht das Buffern gleich mehr Freude und das Ergebnis hält länger. Diese Basics solltest du griffbereit haben:

  • Buffer und Polierblock: Ein Schleif- oder Polierblock mit mehreren Körnungen ist das Herzstück und übernimmt Glätten und Polieren in einem Werkzeug.
  • Nagelfeilen: Eine gute Nagelfeile bringt deine Nägel in Form, bevor du mit dem Buffern beginnst, und sorgt für saubere Ränder.
  • Nagelöl: Ein pflegendes Nagelöl spendet nach dem Buffern Feuchtigkeit und hält Nagel und Nagelhaut geschmeidig.
  • Aufbewahrung: Eine Feilenbox hält deine Buffer und Feilen sauber, sortiert und lange einsatzbereit.

Achte bei allen Produkten auf eine gute Qualität: Ein hochwertiger Buffer verliert seine Körnung langsamer und arbeitet gleichmäßiger als ein günstiger Block, der schnell verschleißt.

Häufige Fehler beim Nägel buffern

Buffern ist einfach, ein paar typische Stolperfallen solltest du aber kennen, um deinen Naturnagel nicht zu schwächen:

  • Zu viel Druck: Wer fest aufdrückt, trägt zu viel Substanz ab. Lass die Körnung die Arbeit machen und gleite leicht über den Nagel.
  • Zu häufiges Polieren: Tägliches Buffern dünnt den Nagel aus. Alle paar Wochen reicht völlig.
  • Falsche Körnung: Eine zu grobe Körnung auf dem Naturnagel hinterlässt Riefen. Wähle für den Glanz immer eine hohe, feine Körnung.
  • Pflege vergessen: Ohne Nagelöl wirkt der Nagel nach dem Buffern schnell trocken. Pflege gehört zum Abschluss dazu.
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Häufige Fragen zum Nägel buffern

Was bedeutet Nägel buffern?

Beim Nägel buffern glättest und polierst du die Nageloberfläche mit einem gepolsterten Nagelbuffer. Je nach Körnung kürzt, glättet oder poliert der Buffer den Nagel und sorgt für einen natürlichen Glanz, ganz ohne Nagellack.

Welche Körnung brauche ich zum Polieren?

Für Hochglanz greifst du zu einer sehr feinen Körnung von 2400 bis 12000 Grit. Zum Glätten und Mattieren eignet sich 240 Grit, zum groben Vorarbeiten 100 Grit. Je höher die Grit-Zahl, desto feiner die Körnung.

Wie oft sollte ich meine Nägel buffern?

Buffere deine Naturnägel höchstens alle paar Wochen. Zu häufiges Polieren trägt Substanz ab und schwächt den Nagel. Gönne ihm zwischendurch mit Nagelöl etwas Pflege und Erholung.

Was ist der Unterschied zwischen Buffern und Feilen?

Feilen dient dem Kürzen und Formen mit gröberer Körnung und festem Kern, Buffern dem Glätten und Polieren mit feiner Körnung und weichem, flexiblem Kern. Beides gehört zu einer gepflegten Maniküre.

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